Wie geht eigentlich … Langlauf-Skating? – Panorama

Wie geht eigentlich … Langlauf-Skating?

Es war Mitte der 1980er Jahre, als sich im Langlauf neben dem klassischen Stil das Skating durchsetzte. „Der Hauptvorteil ist die Schnelligkeit“, sagt der passionierte Freiburger Ausdauersportler Christian Lampe. „Aber es fordert auch Muskelgruppen, die ich im Sommer gut beim Radfahren gebrauchen kann.“ Früher nannte man Skating auch Schlittschuhschritt – weil es im Prinzip genauso funktioniert: ein Bein gleitet, das andere stößt ab, wobei der Läufer die Ski innen aufkantet. Dadurch entsteht die berühmte, leicht versetzte V-Stellung der Ski. Um in Schwung zu bleiben, schiebt der Läufer auf jedem zweiten Beinabstoß mit beiden Stöcken gleichzeitig. Die Abstoßbewegung der Arme wird durch eine Beugung des Oberkörpers unterstützt. „Kraftraubend“, sagt Christian Lampe. „Aber es macht eben auch verdammt viel Spaß.“
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Foto: Fischer Sports